CHALETS "BRUDER SONNE"
Diese befinden sich 9 Km entfernt vom ersten großen Wasserfall des Rio São Francisco "Casca D’Anta " (186 m hoch), der meistbesuchte Ort im National Park "Serra da Canastra ".
Die Anlage umfaßt drei komfortable Einzelhäuser ("chalets") für bis zu 4 Personen mit separatem Bad und gasbeheizter Dusche, Ventilator, Kühlschrank, 2 Hängematten auf der Veranda, Außendusche und einen prächtigen Ausblick auf die mächtige Formation des Canastra Maßivsund das Tal des Rio São Francisco.
Gäste der Anlage können die Küche mitbenutzen, Wäsche kann gewaschen werden. Es gibt TV mit DVD, einen Computer mit USB-Port und Internet-Anschluß (plus 24 Std. Unterstützung) stehen zur Verfügung.
Außerdem organisieren wir Aktivitäten in der freien Natur z.B.
Vogelbeobachtung, Schlauchbootfahrten, Klettern, Cascading, Reitausflüge, Fahrradtouren etc.
Die Pousada Irmão Sol bietet Unterstützung und Beratung (Guides) für Touren mit Off-road Fahrzeugen.
SERRA DA CANASTRA NATIONAL PARK
Hier entspringt der größte Brasilianische Inlandsfluß São Francisco (auch “Velho Chico” – “Alter Chico” genannt), Der National Park „Serra da Canastra“ bietet dem Besucher eine faszinierende Landschaft, Wasserfälle und viel zum Wandern und Trekken (zu Fuß, zu Pferd, mit dem Auto oder Motorrad), Extremsportartenbem desund die unverfälschte "Minas" Gastfreundschaft mit ihrer herzhaften Küche.
Beim Wandern ist es möglich, einige der bedrohten Tierarten zu beobachten: Tamanduá-Bandeira – der große Ameisenbär, Lobo Guará – Mähnenwolf, Tatu Peba – Sechsbindengürteltier (Euphractus sexcinctus) und auch exotische Vertreter der typischen Flora des Ökosystems des Cerrado.
Der brasilianische Dunkelsäger (Mergus octosetaceus) ist die meistbedrohte Tierart der Region; nur ungefähr 250 Tiere gibt es noch weltweit, wie von brasilianischen und ausländischen Forschern berichtet wurde, die sich hier um den Verbleib der Spezies kümmerten. Aufgrund der geringen Anzahl der Tiere sind diese nur sehr schwer zu beobachten.
BRASILIANISCHER DUNKELSÄGER - Hören Sie den Gesang -
Der brasilianische Dunkelsäger gehört zu den weltweit bedrohtesten Entenvögeln; weniger als 250 überleben in der Wildnis. Diese Tierart wird nach Schätzungen in ungefähr 10 Jahren ausgelöscht sein. Die Vögel sind besonders empfindlich auf Änderungen der Lebensumgebung durch Flußbauten, auf Aktivitäten wie Holzeinschlag, Bodenabbau und Landwirtschaft. Diese Spezies ist seßhaft, lebt von kleinen Fischen und ist nur in klaren fließenden Gewässern in entlegenen subtropischen Wäldern Südamerikas. Über die Biologie ist wenig bekannt - bisher wurden nur zwei Nester gefunden.
Ein Plan zur Erholung des brasilianischen Dunkelsägers wurde entworfen im Rahmen eines Conservation Planning Workshops in Brasilien im September 2000, dem Experten aus Argentinien, Brasilien und Paraguay (Ländern, in denen der Dunkelsäger beheimatet ist), Europa und den Vereinigten Staaten beiwohnten. Es wurden Hintergrundinformationen vermittelt über den Zustand und die Verbreitung dieser Tierart, Lebensgeschichte und erkennbare Gefährdungen des Dunkelsägers; des weiteren wurden allgemeine Empfehlungen für den Erhalt der Art erarbeitet.
Im Oktober 2002 fand eine Folgekonferenz der Arbeitsgruppe statt. In Brasilien ist grosser Enthusiasmus für den Erhalt der Art vorhanden. Für die nächsten drei Jahre sind Erhaltungsprojekte geplant, die detaillierte Untersuchungen über das Brutverhalten an der bedeutendsten Stätte (National Park Serra da Canastra) enthalten, da noch grundlegende Informationen benötigt werden, um die Art angemessen schützen zu können.
Bilder des Brasilianischen Dunkelsägers von © Arthur Grosset.
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